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Die Stadt Tambacounda
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Tambacounda, von den Senegalesen kurz Tamba genannt, ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region im Department Sénégal Oriental im Osten des Landes. Die Stadt wurde um die Jahrhundertwende, zur Zeit des Eisenbahnbaus, vom Volk Mandingas gegründet, denen sie auch ihren Namen verdankt.

Aufgrund seiner geografischen Lage ist Tambacounda seit seinem Bestehen ein wichtiger Handelsplatz und der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt im Osten des Landes.

Zwischen 1988 und 2007 wuchs die Einwohnerzahl von 41.885 auf 78.800. Der rasante Wachstum lässt sich vor allem mit der fehlenden Familienplanung und Geburtenkontrolle erklären.

Die Stadt liegt am Südrand der Sahelzone. Hitze, Trockenheit und Dürre, aber auch starke Niederschläge während der Regenzeit kennzeichnen die Region. Schlechte Infrastruktur, Armut und hohe Arbeitslosigkeit sind insbesondere für viele junge Menschen Gründe, der Region den Rücken zu kehren und in die ca. 500 km entfernte Metropole Dakar abzuwandern.

Es ist einzige Ortschaft der ganzen Region, in dem es ein Gymnasium gibt. Auch ist Tambacounda ein Sitz der Diözese.

In der Stadt treffen seit Jahrhunderten verschiedene Kulturen auf einander, und hier gibt es die Viertel, die von den verschiedenen Völkern besiedelt sind - die Viertel Malinke, Bambara, Bassari und anderer. Die Stadt entwieckelt sich nicht dynamisch und modern. Sie stellt eine traditionelle städtische Siedlung dar.

Aber es gibt in Tambacounda auch vielfältige Initiativen, die versuchen, die Verhältnisse zu ändern und Notlagen zu überwinden. Solche Ansätze zu unterstützen haben wir vom Freundeskreis Tambacounda uns seit der Gründung 1992 zum Ziel gesetzt.

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