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Der Kontinent
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Afrika - für viele Europäer immer noch ein relativ unbekannter Kontinent, geprägt von Exotik, aber auch von Elend, Katastrophen und Krieg. Seit 1992 bemühen wir uns zu vermitteln, dass die Wirklichkeit sehr viel differenzierter ist. Denn Verständigung setzt Verstehen voraus und was man verstehen will, muss man kennen. Wir haben in den vergangenen Jahren durch Veranstaltungen, Seminare, Studienreisen und Besuche an vielen hannoverschen Schulen dazu beigetragen, dass Westafrika, der Senegal und auch die kleine Stadt Tambacounda den Menschen in Hannover bekannter und vertrauter wurde. Diesen Weg werden wir auch weitergehen, denn insbesondere das Interesse von Kindern und Jugendlichen zeigt, dass der gängigen Betrachtungsweise afrikanischer Kultur, den Ursachen verschiedener Probleme eine genauere Betrachtungsweise sehr gut tut. Gleichzeitig haben wir im Senegal Entwicklungsprojekte initiiert und unterstützt.

 
Der Sklavenhandel hat tiefe Wunden gerissen
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Über Jahrhunderte hinweg, insbesondere während des Kolonialismus, wurden in Westafrika Menschen versklavt. Viele Millionen wurden von Europäern aufgekauft und nach Amerika verschleppt. Ganze Landstriche wurden auf diese Weise "entvölkert".
Für die vorwiegend europäischen Händler war dieses Geschäft sehr lukrativ. Für die betroffenen Afrikaner dagegen äußerst grausam. Allerdings gab es auch afrikanische Profiteure. 

In diesem Zusammenhang spricht man vom Dreieckshandel: Die Schiffe aus Europa brachten Eisenwerkzeuge und Tand wie etwa Glasperlen nach Afrika, tauschten diese Güter dort gegen Sklaven ein, transportierten die menschliche Ware nach Amerika, wo sie gegen Zucker, Baumwolle und Gewürze für Europa eingetauscht wurde.