Mit dem Projekt Afrika macht Schule möchten wir in Zusammenarbeit mit ExpertInnen, PädagogInnen und den PartnerInnen unseres Vereins sowie durch Einsatz verschiedener Unterrichtsmaterialien und Methoden ein differenziertes „Afrikabild“ bzw. „Europabild“ erarbeiten und SchülerInnen verschiedener Altersklassen sowohl in Hannover und Umgebung als auch in der Region Tambacounda vermitteln.
Im Laufe unserer Arbeit haben wir festgestellt, dass bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das „Afrikabild“ und die Kenntnisse über den afrikanischen Kontinent durch bestimmte Stereotypen geprägt sind. Viele dieser Bilder und Muster (Afrika = arm, notleidend, wenig Bildung, aber schöne Natur) sind aus kolonialem Gedankengut entstanden. Aber nicht nur im Norden sondern auch im Süden ist das „Europabild“ vieler AfrikanerInnen bzw. SenegalesInnen von Stereotypen geprägt (Europa = paradiesisch, reich und ohne Sorgen). Die Vorstellungen von verschiedenen „Rassen“, von „besseren und schlechteren Menschen“ prägen immer noch das Bild von vielen Kindern und Erwachsenen in unserer heutigen Zeit.