| Geografie
Senegal liegt im äußersten Westen Afrikas. Es liegt im Übergang der Sahelzone zu den Tropen. Das ist ein flaches Senkungsgebiet, das landeinwärts wenig ansteigt und im Südosten 400 m Höhe erreicht und tiefster Punkt: Atlantik Ozean - 0 m. Fast das gesamte Land liegt nur etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel. Das Land ist mit 196.722 qkm gut halb so groß wie Deutschland und hat ca. 12,9 Mio.(stand 2008) Einwohner. Im Norden trennt der Sénégal, dem das Land seinen Namen verdankt, eine natürliche Grenze zu Mauritanien. Die Ostengrenze zu Mali bildet der Faléné, ein linker Nebenfluss des Senegal. Im Süden, im Bereich der hügeligen Ausläufer des Futa–Djalon- Massivs (höchster Punkt: 581 m) und der dichten tropische Wälder, grenzen Guinea und Guinea-Bissau. Im Westen stellt auf ca. 500 km der Atlantische Ozean die Natürliche Grenze dar.
Das Territorium des Senegal wird von vier großen, ganzjährig wasserführenden Flüssen entwässert, vor allem von dem 1700 km (1633 km - Anteil Senegal) langen Sénégal. Der Strom ist das ganze Jahr über bis nach Podor schiffbar und dient deshalb seit Alters her als wichtiger Verkehrsweg in das Innere des Kontinents. In der Regenzeit schwillt er bestimmten Abschnitten auf eine Breite von über 20 km an und überzieht die Talaue mit einer fruchtbaren Schlammschicht. Deshalb liegen hier die fruchtbarsten Ackerbaugebiete des Landes, wo Zuckerrohr, Sorghumhirse, Reis und Mais gedeihen. In seinem Unterlauf teilt sich der Strom in zahlreiche Arme, fließt in südwestlicher Richtung parallel zu den Küstendünen des Atlantik und südlich von St. Louis in das Meer. Der Einfluss der Gezeiten macht sich noch 220 km flussaufwärts bemerkbar und begünstig die Schiffart. Der größte Teil des Senegal liegt in der trockenen Sahelzone. Deren Kerngebiet bildet die trockene, unfruchtbare und fast völlig unbesiedelte Fouta Ferlo –Dornsavanne. In der von Wasserarmen durchzogenen Mangrovenlandschaft der Basse Casamance wächst Reis, Das Aussehen der Ebenen wird von ausgetrockneten Flußtälern, die sich durchschneiden, und alten Dünen geprägt. Die senegalesische Atlantikküste, eine Flachküste , wird von der weit nach Westen vorspringenden Halbinsel Kap Vert unterbrochen. Auf dieser befindet sich die Hauptstadt Dakar mit der vorgelagerten Insel Gorée. |





Im Norden trennt der Sénégal, dem das Land seinen Namen verdankt, eine natürliche Grenze zu Mauritanien. Die Ostengrenze zu Mali bildet der Faléné, ein linker Nebenfluss des
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Flammenbaum, Kapokbaum), liegen die Zentren des Erdnussanbaus entlang der Bahnlinie, die nach Mali führt. Südlich des Gambia geht die Trockensavanne in eine regengrüne, guineische Waldsavanne über, wo aufgrund der in der Regenzeit hohen Niederschläge eine üppige tropische Vegetation
das Grundnahrungsmittel der Diola-Bauern; daneben bestimmten dichte Ölpalmhaine und mächtige Kapokbäume das Bild dieser Region.
Das Aussehen der Ebenen wird von ausgetrockneten Flußtälern, die sich durchschneiden, und alten Dünen geprägt. Die senegalesische Atlantikküste, eine Flachküste , wird von der weit nach Westen vorspringenden Halbinsel Kap Vert unterbrochen. Auf dieser befindet sich die Hauptstadt Dakar mit der