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AS Solar unterstützt den Freundeskreis Tambacounda

AS Solar unterstützt den Freundeskreis Tambacounda e.V.

AS Solar Geschäftsführer Gerd Pommerien überreicht Scheck für Solarprojekt im Senegal

Scheckübergabe für Tambacounda Projekt
Scheckübergabe für Tambacounda Projekt

(PresseBox) Hannover, 28.02.2011, Eine mangelnde Elektrizitätsversorgung verhindert in vielen Gebieten Afrikas oftmals eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung und damit ein Entkommen aus Armut und Hunger. Netzunabhängige Solaranlagen bieten hier die Chance, auch den entlegensten Ort mit Strom zu versorgen. AS Solar unterstützt deshalb das Solar- und Hygienezentrum Tambacounda der afrikanischen Republik Senegal, das vom gemeinnützigen hannoverschen Verein Freundeskreis Tambacounda e.V. betrieben wird.

AS Solar unterstützt das Modellprojekt sowohl finanziell als auch planerisch. Geschäftsführer Gerd Pommerien überreichte am 28. Februar einen Scheck in Höhe von 3.250 Euro an den Vorsitzenden des Freundeskreises Abdou Karim Sané. Ein Teil des Betrages wurde auch von der AS Solar Belegschaft gespendet. "Wir sehen uns bei AS Solar alle in der Pflicht, anderen mit unseren Möglichkeiten zu helfen", so Pommerien. Neben der finanziellen Spende wird AS Solar auch die Planung der Photovoltaikanlage unterstützen.

Das Solar- und Hygienezentrum Tambacounda in der afrikanischen Republik Senegal ist ein Modellprojekt, das ökologische Bauweisen, Grundwasserschutz und die Nutzbarkeit von Sonnenenergie fördert. In den Räumlichkeiten finden Schulungen und Seminare für Multiplikatoren der Region statt. Das Projekt ist gezielt darauf ausgerichtet, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Möglichkeiten der solaren Technik und ihre ganz praktische Umsetzung im Senegal durch Trainingsprogramme und Öffentlichkeitsarbeit zu wecken.

Der Freundeskreis Tambacounda e.V. ist seit seiner Gründung im Jahre 1992 in Hannover und im Senegal im Bereich entwicklungspolitischer und kultureller Arbeit tätig und initiiert gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern Projekte vor allem in den Bereichen Bildung, Soziales, Gesundheit und Ökologie.

 

Quelle:

http://www.pressebox.de/pressemeldungen/as-solar-gmbh/boxid/408963

 
Bilder im Kopf- Hannoversche Allgemeine

Vahrenheide / Sahlkamp

IGS-Schüler gestalten Ausstellung

IGS-Schüler aus Vahrenheide und Sahlkamp haben Objekte für die Wanderausstellung „Bilder im Kopf" gestaltet.

 
IGS-Schüler aus Vahrenheide und Sahlkamp haben Objekte für die Wanderausstellung „Bilder im Kopf" gestaltet.

Achtklässler der IGS Vahrenheide-Sahlkamp haben Objekte für die am Donnerstag beginnende Ausstellung gestaltet.

© Schmidt

Mohammed zeigt auf ein großes Schild aus Papier mit der Aufschrift „Menschenrechte“. „Das haben wir zum Schutz der Menschenrechte gemacht, damit jeder machen kann, was er für richtig hält, und damit er nicht machen muss, was andere von ihm wollen“, erklärt der Achtklässler das Arbeitsergebnis seiner Gruppe. Dann tritt er sichtlich erleichtert einen Schritt zurück in seine Gruppe.

Zusammen mit Esra, Maxi, Pascal und Alex hat Mohammed sich mit „Bildern im Kopf“ beschäftigt. „Bilder im Kopf“ heißt auch eine Wanderausstellung, die vom heutigen Donnerstag bis zum 28. Januar im Neuen Rathaus zu sehen sein wird und die der hannoversche Verein Freundeskreis Tambacounda organisiert hat. Neben drei achten Klassen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vahrenheide-Sahlkamp nehmen an den Vorbereitungen zu der Ausstellung weitere vier Schulen aus Hannover teil.

Unter Leitung der Künstlerin Anja Steckling haben die achten Klassen zwei Tage lang in Kleingruppen Exponate erarbeitet. Jahrgangsleiter Christoph Nippert und Abdou Karim Sané vom Freundeskreis Tambacounda halfen den Schülern, wenn diese nicht weiterwussten. „Es geht darum, ein differenziertes Bild von Afrika zu entwickeln“, erklärt Sané, „Afrika ist nicht nur Katastrophe, Hunger und Krieg.“ Es gebe auch ein innovatives Afrika mit großen Hauptstädten, Wissenschaft, Universitäten. „An der IGS Vahrenheide-Sahlkamp kommen wir zwar gut miteinander aus“, fügt Nippert hinzu, „aber in einer Schule mit 20 Nationalitäten lohnt es sich immer, an solchen Themen zu arbeiten.“

Die Kleingruppen konnten sich aussuchen, ob sie sich künstlerisch mit dem Thema Rassismus, Weltreligionen oder Migration auseinandersetzen wollten. Zusätzlich gab es im Aufgabenpaket drei Paare mit gegensätzlichen Begriffen, die in die Exponate einfließen sollten. „Geschützt – ungeschützt“ ist ein solches Begriffspaar. Alper, Josef, Maurice, Natalie und Zilan haben eine weiße Papierpuppe mit einer großen Hand darüber hergestellt. „Das ist Gottes Hand, die soll den Menschen schützen“, erklärt Natalie die Gruppenarbeit.

Zum Begriffspaar „vereinzelt – gemeinsam“ sind große Herzen zu sehen, auf denen man allein stehende Menschen mit heruntergezogenen Mundwinkeln und andere in Gruppen mit fröhlichen Gesichtern erkennt. Zur Entstehung der „Bilder im Kopf“ würden die Medien viel beitragen, erläutert Christoph Nippert. Daher haben sich die Achtklässler auch viel mit Motiven beschäftigt, die von Printmedien gezeigt werden, und deshalb war als Material Papier vorgegeben. Das Arbeitsmaterial, eine riesige Rolle Zeitungspapier, hat die Madsack-Verlagsgesellschaft zur Verfügung gestellt: Eine ganz neue Rolle für ganz neue Bilder.

Wenn die Ausstellung im Rathaus Ende Januar abgebaut ist, kann sie beim Freundeskreis Tambacounda unter der Telefonnummer 1 61 26 12 ausgeliehen werden.

Karin Vera Schmidt

 

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Nord/IGS-Schueler-gestalten-Ausstellung