Um zu erfahren, welchen Eindruck diese Arbeit hinterlassen hat und um besser auf die Bedürfnisse und Wünsche vor Ort eingehen zu können haben wir zwischen dem 1. und dem 15.12. eine Befragung mit ca. 50 Personen, vor allem aus den Stadtteilen Liberté und Saré Guilèle, durchgeführt. Neben der Meinung über die Arbeit des Zentrums wurde auch der Kenntnisstand über die Nutzbarkeit solarer Energie thematisiert, ebenso die Situation der Abfallentsorgung in Tambacounda. Diese wurde von allen Befragten als großes Problem herausgestellt. Zwar wurde der Vorschlag einer kollektiven Reinigungsaktion befürwortet, die Mehrheit der Befragten wies jedoch darauf hin, dass ohne Aufklärungsarbeit und Sensibilisierungskampagnen keine langfristige Lösung des Problems erreicht werden kann. In Bezug auf die Funktionsweise und Nutzungsmöglichkeiten solarer Energie war der Mehrheit der Befragten wenig bis nichts bekannt. Allerdings wurde durchweg großes Interesse an Informationsveranstaltungen zu diesem Thema geäußert. Dies bekräftigt uns in unserem Vorhaben, das Solar- und Hygienezentrum mit einer Solarstromanlage auszustatten, deren Installation begleitet werden soll durch verschiedene Veranstaltungen und Bildungsangebote, die diese Art der Stromerzeugung näher erklären. Nachdem die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der „sauberen“ Energie durch die Sonne bereits bspw. anhand des Sodis Verfahrens zur Trinkwasser-Reinigung oder der Installation von Solarlampen aufgezeigt wurden, stellt die Installation der Solarstromanlage nun den nächsten Schritt dar. Zusammenfassend wurde die Arbeit des Zentrums von den Befragten zwar als mühsam aber wertvoll betrachtet und insgesamt als positiv bewertet.



