Home
   
Über uns...
News
   
Solar- und Hygienezentrum
   
Projekte
   
Land und Leute
   
Veranstaltungen
   
Praktikum
   
Links
Presse
   
Kontakt
   
Fotos
Archiv
Stadtteilfest Döhren
Gemeinsam mit den Klassen 1a und 1b der Grundschule Suthwiesenstraße nahm der Freundeskreis Tambacounda e.V. am Statteilfest in Döhren teil und lud u.a. ein zu einer Reise nach Afrika. Die Reise sowie die Präsentationen waren die Ergebnisse mehrerer, im Monat Mai verteilter Projekttage. Die Ergebnisse der Projekttage flossen in die interaktive Ausstellung "Bilder im Kopf", die der Freundeskreis Tambacounda e.V. gemeinsam mit Kooperationspartenrn erstellte und die am 06.Januar 2011 im Neuen Rathaus Hannover eröffnet wurde, ein.

 Fantasiereise in den Senegal

Am 12.Mai nahm der Freundeskreis Tambacounda e.V. teil an den Projekttagen der 1a und 1 b der Grundschule Suthwiesenstraße. Die Projekttage waren Teil der interaktiven Ausstellung Bilder im Kopf , für die der Freundeskreis Tambacounda e.V. gemeinsam mit SchülerInnen, ihren LehrerInnen und Kooperationspartnern Exponate erstellte, um sie ab dem 6.Januar 2011 im Neuen Rathaus auszustellen.

Um sich ihre eigenen Bilder im Kopf bewusst zu machen, unternahmen die Kinder eine Fantasiereise in den Senegal. Im Anschluss schrieben sie über Ihre Erlebnisse und malten sie. Den Kindern begegneten viele (wilde)Tiere, aber sie gingen auch einkaufen in der Stadt und unterhielten sich mit den Menschen vor Ort. Am 12.Mai war der Freundeskreis Tambacounda e.V. gekommen, um ihnen Bilder zu zeigen, wie es in Dakar und Tambacounda (an einigen Ecken) aussieht. Die Bilder wurden mit großer Begeisterung aufgenommen, eifrig kommentiert („Guck mal, soooo große Häuser gibt es da!“) und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum eigen Alltag und der eigenen Umwelt untersucht. Eine Aussage, die in den Traumreisen immer wieder auftauchte, war, dass es in Tambacounda keine Cola gäbe – dies konnte durch die Fotos widerlegt werden.

Spannend für uns war, dass die SchülerInnen anfingen, Parallelen zu ihren eigenen Familien zu ziehen, beim Anblick einer Moschee in Dakar beispielsweise: „Ich bin auch Moslem und wir beten auch so“. Die offene Atmosphäre trug dazu bei, dass die Kinder viele Nachfragen stellten und es so eher ein Dialog als ein Vortrag wurde.

Zur Erholung bei all dem neuen Wissen wurde zwischendurch gespielt. Beispielsweise Lange Boure, ein Spiel, dass bei den Kindern in Tambacounda sehr beliebt ist und von den SchülerInnen der Grundschule Suthwiesenstraße sehr schnell als „Der Plumpssack geht rum“ erkannt wurde. Gerade Spiele und Märchen zeigen, dass sich die Länder dieser Welt viel ähnlicher sind als wir im Allgemeinen glauben.